Mit Amidosulfonsäure Kaffeeautomat entkalken

Ein Kaffeevollautomat kann ebenso wie eine Espressomaschine im Laufe der Zeit verkalken. Dadurch lässt nicht nur der Geschmack nach, sondern auch der Stromverbrauch des Gerätes nimmt kontinuierlich zu. Um dies zu verhindern, sollten alle Haushaltsgeräte, die mit Wasser betrieben werden, wie beispielsweise ein Wasserkocher regelmäßig gereinigt und entkalkt werden.

Entkalken mit Amidosulfonsäure

Bei Kaffeemaschinen sind in erster Linie der Bereich des Wassertanks sowie der Wasserzulauf von Kalkablagerungen betroffen. Denn gerade die Wasser führenden Leitungen in Kaffeevollautomaten verfügen meist über einen Innendurchmesser von lediglich 2 mm. Somit setzten sich diese aufgrund von Kalkablagerungen recht schnell zu und müssen gründlich und vor allem regelmäßig entkalkt werden.

Zum Kaffeemaschine entkalken werden in der Regel die bekannten Mittel gegen Kalk eingesetzt wie Zitronen- und Essigsäure. Als Entkalker eignet sich jedoch auch besonders gut Amidosulfonsäure, die zwar recht unbekannt und dennoch ein wesentlicher Bestandteil der im Handel erhältlichen Maschinen -Entkalker neben Phosphorsäure ist.

Die Vorteile

Amidosulfonsäure ist zum Kaffeemaschine entkalken aus verschiedenen Gründen hervorragend geeignet. So entkalkt sie bis 10-mal schneller im Vergleich zu herkömmlichen kalklösenden Substanzen und benötigt dadurch keine lange Einwirkzeit. Demzufolge können Espressomaschine, Kaffeevollautomat und Wasserkocher wesentlich schneller wieder verwendet werden. Darüber hinaus wirkt die enthaltene Säurekomponente etwa 6-mal stärker, wodurch wiederum die Entkalkung deutlich gründlicher erfolgen kann im Gegensatz zu zahlreichen anderen Stoffen.

Ein weiterer nicht zu verachtender Aspekt ist die Verträglichkeit mit Aluminium. Da oft Heizpatronen bzw. Thermoblocks der Geräte aus Aluminium bestehen und Entkalker auf Essigsäure- und Zitronensäurebasis Aluminium angreifen, sollte schon aus diesem Grund auf Amidosulfonsäure zurückgegriffen werden zumal mit diesem Produkt auch ein bedeutend besseres Entkalkungsergebnis erzielt werden kann.

Im Vergleich zur Zitronensäure oder Essigessenz ist der Entkalker Amidosulfonsäure absolut geschmacksneutral und verursacht keinerlei unangenehme Gerüche, so das nach dem Kaffeemaschine entkalken und dem erforderlichen Spülvorgang das Gerät sofort wieder einsatzbereit ist. Der Entkalker ist zudem nicht nur günstig im Preis, sondern eine Lösung zum Kaffeemaschine entkalken ist schnell und leicht selbst hergestellt.

Amidosulfonsäure (H2NSO3H)

Bei der Amidosulfonsäure, die auch unter den Bezeichnungen Sulfamidsäure, Amidoschwefelsäure, Sulfaminsäure und Sulfamsäure bekannt ist, handelt es sich nicht um eine flüssige Säure vielmehr besteht sie aus einem kristallinen, farblosen Pulver, das sich sehr schnell in Wasser auflöst.

ACHTUNG: Ein Direktkontakt sollte aufgrund der Säureeigenschaften wie bei allen besonderen Haushaltsmitteln jedoch vermieden werden da der Entkalker andernfalls auf Haut und Augen reizend und ätzend wirkt.

Die Anwendung

  1. Zum Kaffeemaschine entkalken werden 100 – 150 Gramm Amidosulfonsäure-Pulver in 1 Liter vorzugsweise warmem Wasser (Verhältnis 1: 10) vollständig aufgelöst. Eine Überdosierung sollte in jedem Fall vermieden werden da sich andernfalls die Amidosulfonsäure wieder kristallisiert.
  2. Anschließend wird die entsprechende Menge in den Wassertank gegeben und das Entkalkungsprogramm gestartet. Handelt es sich um eine Kaffeemaschine ohne Entkalkungsprogramm, dann wird nach Anleitung des Herstellers verfahren.
  3. Wichtig ist das vor dem Kaffeemaschine entkalken das Gerät richtig ausgekühlt ist, da es sonst zu Rückständen (Reaktionsprodukte) aufgrund der Entkalkung kommen kann. Diese lösen sich zwar im Laufe der Zeit wieder aber dennoch kann der Wasserlaufpfad verstopfen.
  4. Ist der Vorgang zum Kaffeemaschine entkalken abgeschlossen wird der Wassertank mit klarem Wasser ausgespült und die Maschine durchläuft noch 1 – 2 Spülgänge, bevor sie sofort wieder zum Einsatz kommen kann.

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